Pharmakotherapie

Unter Pharmakotherapie versteht man die Verordnung von Medikamenten.
Sie stellt einen wesentlichen Teil der medizinischen Behandlung dar.
Dabei lautet die erste Frage: Benötige ich zur Behandlung dieser Krankheit überhaupt ein Medikament?
Weiter geht es dann mit der Frage: welches, in welcher Art der Aufnahme, also z.B. Salbe, Tablette oder Kapsel, Zäpfchen, Tropfen oder Spray, Injektion oder Infusion, wieviel und wie lange?
Wenn die Diagnose, also die Erkennung der Gesundheitsstörung oder Krankheit erst einmal klar ist, gibt es sogenannte Leitlinien zur Behandlung einer Unmenge von Krankheiten. Und da immer wieder neue wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen werden, ändern sich auch die Behandlungsleitlinien.

Eine wesentliche Aufgabe einer Ärztin oder eines Arztes ist es, sich ständig über die Änderungen zu informieren.
Dieses geschieht über eine Vielzahl von Fortbildungsmöglichkeiten.
Für jeden Vertragsarzt/ärztin sind 50 Stunden Fortbildungen pro Jahr vorgeschrieben. Das ist zwar nur eine Stunde pro Woche, aber aufs Jahr gerechnet doch immerhin mehr als eine übliche Arbeitswoche.
Wenn die Praxis also mal wegen einer Fortbildung geschlossen sein sollte, geschieht dies vor allem zum Wohle der Patienten.
Die Fortbildungsverpflichtung wird übrigens von der Ärztekammer überprüft.

Eine moderne, dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand entsprechende Behandlung setzt regelmäßige Fort- und Weiterbildung voraus.

Diesem Ziel hat die Praxis sich verpflichtet.

Wir alle bemühen uns um eine optimale Therapie.

 


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